CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Habichtstraßen-Umbau: Desaströse Planungen, verschwundene Unterlagen

 

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Die Habichtsstraße ist mit gut 45 000 Fahrzeugen pro Tag eine der meistbefahrensten Straßen in Hamburg. Von März bis November 2018 soll sie nun komplett instandgesetzt und umgebaut werden. Dazu wird es zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. 20 Bäume werden gefällt, zwei Parkplätze verschwinden. 19 Bäume sollen ersatzweise gepflanzt werden.

Doch die Politik wurde weder über die umfangreichen Planungen des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) nicht im Vorwege informiert; noch hatten die Abgeordneten die Möglichkeit ihr Veto dazu vorzubringen. „Angeblich seien zweimal Unterlagen zu dem Planungsstand aus dem Bezirksamt Hamburg-Nord ‚weggekommen‘, die eigentlich uns vorab zur Verfügung gestellt hätten werden müssen“, kritisiert der Barmbeker CDU-Abgeordnete Martin Fischer. Der LSBG habe auch nicht aus seinen Fehlern bei der Sanierung der Fuhlsbüttler Straße und an der Papenhuder Straße gelernt, so Fischer weiter. Der Politiker moniert, dass beispielsweise eine Begrenzungsmauer der Köster-Stiftung nicht um einen Meter versetzt werden könne, da diese denkmalgeschützt sei; dies aber für eine verbesserte Planung des viel zu schmalen Rad- und Fußgängerweges geführt hätte.

Fischer: „Wir fordern einen sofortigen Stopp dieser desaströsen Planungen und werden diese auf keinen Fall mittragen.“

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