CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Busbeschleunigung ohne messbaren Nutzen?


Seit über einem Jahr legt das SPD-Busbeschleunigungsprogramm die Stadt mit langwierigen Baustellen lahm. Viele fragen sich, ob die millionenschweren Maßnahmen letzten Endes überhaupt einen messbaren Nutzen haben. Nun wurde aus einer Bürgerschaftsdrucksache sogar bekannt, dass für die Strecke der Buslinie 6 noch nicht mal eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt wurde.

Dennoch sind die Planungen am Mühlenkamp und in der Langen Reihe kurz vor der Umsetzung, obwohl nach wie vor große Bedenken bei den Anwohnern bestehen. Auf Anordnung des SPD-Senats werden ganze Straßenzüge aufgerissen, ohne dass sicher ist, ob die Busse dadurch tatsächlich schneller ans Ziel gelangen. Schließlich liegen die Gründe für Verzögerungen hauptsächlich im Verkauf von Fahrkarten, der Ampeltechnik und dem illegalen Zweite-Reihe-Parken. Die geplanten Umbaumaßnahmen (Verkehrsinseln, Wegfall von Abbiegespuren, Parkplatzabbau etc.) ignorieren diese Tatsachen und werden auf das Tempo der Busse wohl kaum Einfluss haben.

Das Fiasko für Anwohner, Gewerbetreibende, Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger scheint kein Ende zu nehmen. Wichtige Verbindungsstraßen werden ebenso wegfallen wie ohnehin schon knappe Parkplätze. Das Busbeschleunigungsprogramm löst die Verkehrsprobleme in Hamburg nicht, es schafft neue! 

© CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord 2017