CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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Volkinitiative gegen Busbeschleunigung gestartet

Unterschriftsliste Stopp des BusbeschleunigungsprogrammsbstVO 2014 10 17  1 .pdf

Lässt sich das stadtweit viel diskutierte Busbeschleunigungsprogramm doch noch stoppen? Die Bürgerinitiativen „Unser Mühlenkamp“ und „Unsere Uhlenhorst“ geben die Hoffnung nicht auf und haben nun gemeinsam eine Volksinitiative angemeldet. Ihr Ziel ist es, die Zerstörung der Quartiere in Winterhude und Uhlenhorst zu verhindern, die durch das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats droht. Statt der millionenschweren geplanten Umbaumaßnahmen an Straßen, Fahrradwegen und Bürgersteigen schlägt die Initiative intelligente Alternativen zur Geschwindigkeitsverbesserung der Busse vor: Fahrkartenautomaten an den Haltestellten und der Verkauf von E-Tickets könnten die Haltezeiten verkürzen und wären kostengünstiger und ohne große Eingriffe in die Straßenzüge umzusetzen. Außerdem fordert die Initiative, bei den weiteren bevorstehenden Planungen die Bürger miteinzubeziehen. Die CDU-Fraktion unterstützt die Volksinitiative und hilft beim Unterschriftensammeln. Unterschreiben können übrigens alle wahlberechtigten Bürger mit Erstwohnsitz in Hamburg, also auch Eimsbütteler, Volksdorfer oder Blankeneser. Weitere Informationen, Ansprechpartner und Unterschriftenlisten zum Download gibt es unter www.unser-mühlenkamp.de sowie unter https://www.facebook.com/unsere.uhlenhorst

Abstimmung zur Busbeschleunigung auf der Uhlenhorst wegen großem Andrang verschoben

Literaturhaus-3

Am vergangenen Montag war es soweit: Auf der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg-Hohenfelde sollte eine Entscheidung über das geplante Busbeschleunigungsprogramm in der Papenhuder Straße gefällt werden. Der Andrang durch besorgte Bürger war jedoch derartig groß, dass es nicht genügend Platz für alle Interessierten im Literaturhaus gab. Mehrere hundert Personen konnten aus Sicherheits-gründen nicht in den Saal gelassen werden. Sowohl die Debatte, als auch die Abstim-mung mussten daher verschoben werden und sollen demnächst in größeren Räumlich-keiten stattfinden. Wie nun bekannt wurde, ist die Alsterdorfer Sporthalle dafür vorge-sehen, weit weg von der Uhlenhorst. Wenn die SPD ernsthaft an der Meinung der Bürger interessiert ist, muss sie einen Tagungsort finden, der für die Uhlenhorster gut erreichbar ist. Alles andere wäre ein Skandal!

Bürger bei der Planung von Fahrradstraßen beteiligen

 

Fahrradstraßen

 

Im Juli diesen Jahres hat der Senat die Planung von Fahrradstraßen rund um die Außenalster bekanntgegeben. Im Bezirk Nord sind dafür die Bellevue, die Fährhausstraße, die Schöne Aussicht und das Eduard-Rhein-Ufer vorgesehen. Auch wenn diese Pläne auf den ersten Blick vor allem für Radfahrer attraktiv erscheinen, könnten sich Nachteile für die Anwohner ergeben: Parkplätze und Bäume könnten womöglich wegfallen, angrenzende Straßen stärker frequentiert werden. Damit solche Bedenken der Anwohner frühzeitig im Planungsprozess berücksichtigt werden können, fordert die CDU eine Planungswerkstatt. Hier könnten sich alle Bürger in einem moderierten Verfahren beteiligen und ihre Ideen einbringen. Nachdem der Senat bereits am nahegelegenen Mühlenkamp harten Gegenwind für sein Busbeschleuni-
gungsprogramm geerntet hat, sollte er nun daraus lernen und die Bevölkerung von Anfang an mit in die Pläne einbeziehen.

Parkplätze in der Papenhuder Straße sind bald passé

 

Papenhuder-Strasse 2

Nachdem das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats bereits in vielen Stadtteilen Baustellenchaos und Anwohnerfrust gebracht hat, drohen nun weitere Veränderungen auf der Uhlenhorst: Für rund 1,6 Millionen Euro sollen die Busse Vorrang an den Ampeln erhalten und Schutzstreifen für Radfahrer entstehen. Im Zuge dessen soll in Zukunft jedoch nur noch das Längsparken erlaubt sein. Das kostet im Hofweg und der Papenhuder Straße rund 35 Parkplätze und wird Anwohner und Gewerbetreibende erheblich belasten. Die CDU will die Pläne daher so schnell wie möglich stoppen. Es kann nicht sein, dass Millionen Steuergelder für unsinnige Verkehrsprojekte ausgegeben werden, die zu Lasten der Lebensqualität in den Quartieren gehen. Aber scheinbar hat der Senat trotz der Proteste am Mühlenkamp nichts dazugelernt – eine echte Bürgerbeteiligung ist nämlich auch dieses Mal nicht vorgesehen.

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