CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord

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StadtRad-Stationen ausbauen statt ausbremsen

 

Stadtrad

Quelle: stadtradt.hamburg.de

Viele Hamburger und Touristen nutzen die roten StadtRäder, die bereits an vielen Knotenpunkten in der Stadt auszuleihen sind. Das unter dem CDU-geführten Senat eingeführte öffentliche Fahrrad-System ist ein voller Erfolg und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur modernen Mobilität in der Großstadt.
Obwohl dieses System bei den Hamburgern so beliebt ist, plant der Senat unverständlicherweise keinen weiteren Ausbau der Ausleihstationen. Dabei war dies bereits beschlossene Sache. Es gibt sogar eine Liste der noch zu bauenden Stationen. Die CDU setzt sich deshalb dafür ein, dass bis 2016 weitere StadtRad-Stationen realisiert werden. Gerade an Bushaltestellen sowie U-und S-Bahnhöfen wäre eine noch bessere Vernetzung sinnvoll und könnte zu einer flexibleren Nutzung aller Verkehrsmittel beitragen. Denn je dichter das Netz ist, desto attraktiver wird der Umstieg aufs Rad. 

Diese neuen Stadradstationen stehen auf der Warteliste:

Eppendorfer Marktplatz
- Friedhof Ohlsdorf
- Fuhlsbüttler Straße / Quartier 21
- Groß Borstel (Köppenstraße oder Warnckesweg)
- HartzlohSeite: 2/2
- Hofweg / Uhlenhorster Weg
- Mühlenkamp
- Mundsburger Damm / Papenhuder Straße
- Museum der Arbeit
- Ohlsdorfer Straße / Linnering / Jahnkampfbahn
- S-Bahnhof Alte Wöhr
- S-Bahnhof Rübenkamp
- S-/U-Bahnhof Barmbek Nordseite / Fuhlsbüttler Straße
- S-/U-Bahnhof Ohlsdorf
- U-Bahnhof Alter Teichweg
- U-Bahnhof Habichtstraße
- U-Bahnhof Sengelmannstraße
- U-Bahnhof Sierichstraße
- U-Bahnhof Straßburger Straße
- Universitätsklinikum Eppendorf / Campus Lehre
- Weidestraße / Alstercity

Busbeschleunigung ohne messbaren Nutzen?


Seit über einem Jahr legt das SPD-Busbeschleunigungsprogramm die Stadt mit langwierigen Baustellen lahm. Viele fragen sich, ob die millionenschweren Maßnahmen letzten Endes überhaupt einen messbaren Nutzen haben. Nun wurde aus einer Bürgerschaftsdrucksache sogar bekannt, dass für die Strecke der Buslinie 6 noch nicht mal eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt wurde.

Dennoch sind die Planungen am Mühlenkamp und in der Langen Reihe kurz vor der Umsetzung, obwohl nach wie vor große Bedenken bei den Anwohnern bestehen. Auf Anordnung des SPD-Senats werden ganze Straßenzüge aufgerissen, ohne dass sicher ist, ob die Busse dadurch tatsächlich schneller ans Ziel gelangen. Schließlich liegen die Gründe für Verzögerungen hauptsächlich im Verkauf von Fahrkarten, der Ampeltechnik und dem illegalen Zweite-Reihe-Parken. Die geplanten Umbaumaßnahmen (Verkehrsinseln, Wegfall von Abbiegespuren, Parkplatzabbau etc.) ignorieren diese Tatsachen und werden auf das Tempo der Busse wohl kaum Einfluss haben.

Das Fiasko für Anwohner, Gewerbetreibende, Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger scheint kein Ende zu nehmen. Wichtige Verbindungsstraßen werden ebenso wegfallen wie ohnehin schon knappe Parkplätze. Das Busbeschleunigungsprogramm löst die Verkehrsprobleme in Hamburg nicht, es schafft neue! 

Marode Gehwege weit und breit - und keinen kümmert's?

Gehweg

 

Zusehens verschlechtert sich der Zustand der Gehwege in unseren Stadtteilen. Abgesenkte und verschobene Gehwegplatten werden besonders alten Menschen und Gehbehinderten leicht zum Verhängnis. Schlaglöcher wohin das Auge reicht! Bei Regen bilden sich zum Teil ganze Landschaften aus Pfützen. Der Heimweg wird so für manchem zum Hindernislauf. Man muss sich leider fragen, ob ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen keine Lobby haben. Bei der SPD scheinbar nicht, schließlich wird seit Jahren nichts zur Verbesserung der Lage unternommen.

Die CDU hat daher beantragt, einen Sonderfonds "Gehwegschäden" mit 100.000 Euro einzurichten, damit die Stolperfallen schnell behoben werden können. Zudem fordert die CDU, dass die Bezirksverwaltung dem zuständigen Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz schnellstmöglich eine Liste der sanierungsbedürftigen Stellen vorlegt, damit dieser eine Priorisierung vornehmen kann. Es bleibt abzuwarten, ob SPD und FDP umdenken und dem Antrag zustimmen. 

 

 

CDU-Bezirksfraktion lehnt Planungen des SPD-Senats für das Mühlenkamp-Quartier ab – und schlägt Alternativen vor!

Die Busbeschleunigungspläne des SPD-Senats für das Mühlenkamp-Quartier sind bekannt geworden – und sie sind eine Katastrophe. Folgende Veränderungen sollen sich nach den Plänen der SPD für das Quartier ergeben:

1. Ab Oktober sechs Monate Dauerbaustelle am Mühlenkamp!

2. Abbiegemöglichkeiten in die Preystraße und in die Gertigstraße sollen wegfallen!

3. Verkehrschaos in der Preystraße durch Öffnung in beide Fahrtrichtungen und Parkplatzabbau!

4. Verlagerung der Bushaltestelle „Gertigstraße“ mit Parkplatzwegfall und Baumfällungen!

5. Verkehrsinseln sollen direkt auf dem Mühlenkamp gebaut werden!

6. Die Semperstraße soll Durchfahrtstraße werden - trotz Kinderspielplatz, Kita, Schule und Wochenmarkt!

Die CDU Bezirksfraktion Hamburg-Nord sagt ganz klar NEIN zu diesem Vorhaben: Das SPD-Busbeschleunigungsprogramm darf nicht die Verkehrssituation in Winterhude verschlechtern und den Charme unseres schönen Mühlenkamps zerstören! 

Wir wollen daher die Planungen stoppen und durch bessere Alternativen ersetzen, die wir zusammen mit Anwohnern, örtlichen Institutionen und Gewerbetreibenden im vergangenen Jahr entwickelt haben. Den Menschen rund um den Mühlenkamp wäre mehr geholfen, wenn die finanziellen Mittel in die Verbesserung der Sauberkeit, die Pflege der Infrastruktur unserer Stadt (kaputte Straßen, Rad- und Gehwege) und in den Einsatz gegen illegale Zweite-Reihe-Parker investiert würden.

MACHEN SIE MIT – UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

Am Montag, dem 17. März, findet um 18 Uhr die entscheidende Sitzung im Goldbekhaus statt, bei der über die Pläne entschieden wird: DER TAG DER ENTSCHEIDUNG – DAS FINALE!

Den Antrag der CDU-Fraktion zu den Planungen des SPD-Senats können Sie hier abrufen.

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